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Erst-dann: zwei kleine Wörter, die Übergänge leichter machen

Von The Tandli Team · Eltern, Pädagogen & Entwickler Veröffentlicht

Wenn du von dieser ganzen Website nur eine Strategie mitnimmst, dann diese: „Erst, dann.“

Ein anderer Rahmen

Achte darauf, wie unterschiedlich diese beiden Sätze wirken:

„Wenn du deine Schuhe nicht anziehst, gehen wir nicht in den Park.“

„Erst Schuhe, dann Park.“

Die Information ist dieselbe, die Stimmung nicht. Der erste Satz klingt wie eine Drohung und lädt zum Streit ein. Der zweite beschreibt ruhig und positiv, was nacheinander passiert — und geht davon aus, dass es klappt. Für ein Kind, dem Übergänge schwerfallen, kann genau dieser Unterschied entscheidend sein.

Warum es funktioniert

Das Erst-dann-Prinzip beantwortet bei einem Übergang zwei wichtige Fragen: Was muss ich jetzt tun? und Was kommt danach? — und zwar positiv. Eine weniger beliebte Aufgabe wird mit einem motivierenden nächsten Schritt verbunden. Dadurch wird es leichter, dranzubleiben.

Mach es sichtbar

„Erst, dann“ zu sagen hilft; es zu zeigen hilft noch mehr. Ein Erst-dann-Plan mit zwei Feldern — ein Bild für die Aufgabe und eines für das, was danach kommt — macht die Reihenfolge sichtbar. Dein Kind muss sie nicht im Kopf behalten. Drucke unsere kostenlose Erst-dann-Vorlage aus und probiere sie beim nächsten Übergang aus.

Die Wirkung steckt nicht in zwei magischen Wörtern. Sie entsteht durch Ruhe, positive Sprache und Verlässlichkeit — immer wieder.

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